Milliardenkosten für die Endlagerung des Atommülls werden dem Steuerzahler aufgebürdet!

Am 21.1.17 informierte Greenpeace München in der Sendlinger Straße über das großzügige Weihnachtsgeschenk für die Betreiber der Atomkraftwerke. Sie durften sich für einen Betrag von 23 Milliarden von der Verantwortung für die Endlagerung des Atommülls freikaufen.

Da es derzeit weder ein Verfahren noch einen Ort für die sichere Endlagerung gibt, sind die Kosten schwer zu schätzen. Nach einer Studie im Auftrag des Wirtschaftsministeriums rechnet man bis zum Ende des Jahrhunderts mit 50 Milliarden Euro. Wie hoch in Zukunft die Kosten für den Jahrtausende lang strahlenden Abfall sein werden, kann heute niemand sagen. Fest steht, dass die Verantwortung nicht die Firmen trifft, die vorher die Gewinne eingefahren haben.

Der "billige" Atomstrom führt zeitverzögert zu ungeheuren Kosten. Dazu kommen weitere Risiken:

  • Atomunfälle (Tschernobyl, Fukushima)
  • Verbreitung von Atomwaffen
  • Gefahr durch Terrorangriffe

 

 

Mahnwache im Vorfeld des 25. Jahrestag von Tschernobyl

energie_gat_fukushima_20110319Am 26. April 2011 jährt sich die Katastrophe von Tschernobyl zum 25. Mal. Im Rahmen einer bundesweiten Aktion am 19. April 2011 hielt Greenpeace München eine Mahnwache mit einem großen, gelben Banner mit dem Aufdruck "Atomkraft ist ein Irrweg, Frau Merkel!". Passanten konnten mit ihrer Unterschrift auf dem Banner ihr Votum für den Atomausstieg abgeben. Die Banner aus ganz Deutschland werden gesammelt und in Form eines langen Bandes zum Auslaufen des Laufzeitmoratoriums der Bundesregierung in Berlin überreicht. Der Rückblick auf Tschernobyl, die aktuelle Katastrophe in Fukushima und die ungelösten Fragen der Atomkraft auch hier in Europa zeigen: Atomkraft ist ein Irrweg.