Der Forstbetrieb Ebrach 17.000 ha (Bayerische Staatsforsten) deckt das geplante Nationalparkgebiet (11.250 ha) ab

Forstgeschichte:   Steigerwald Buchenblatt
  • bis 9. Jahrhundert weitgehend ungenutzt
  • erste Nutzungshinweise aus 12. Jahrhundert
  • ab 16. Jahrhundert Mittelwaldwirtschaft
  • ab 19. Jahrhundert Hochwaldwirtschaft
  • ab 1900 Buchenstarkholzzucht
  • ab 1972 Naturgemäße Waldwirtschaft

Baumstrukturen (Forsteinrichtung 2012): 

Baumart Größe Anteil
Buche 6.392 ha 39%
Eiche 3.520 ha 21%
Edellaubbäume 700 ha 4%
Sonst Laubbäume 1.322 ha 8%
Summe Laubbäume 11.933 ha 72%
Fichte 1.187 ha 7%
Kiefer 2.438 ha 15%
Tanne 32 ha 0,2%
Lärche 698 ha 4%
Douglasie 197 ha 1%
Summe Nadelbäume 5.171 ha 31%

Der Teil des Forstamtes Ebrach der als Nationalpark ausgewiesen soll, besteht überwiegend aus Laubwald. Der Anteil der Fichtenbestände liegt dort unter 5 %. Deshalb ist eine Ausbreitung des Fichtenborkenkäfers (Ips typographus) auch nicht zu befürchten.


Waldstrukturen (ist - Stand 2007):

Laubwälder > 140 Jahre: 1.400 ha (8,4%)

  • davon Buchenwälder > 180 Jahre: 200 ha (1,2 %)
  • davon Wälder > 160 Jahre: 500 ha im unteren Teil – rund um Ebrach + 50 ha im oberen Teil

Laubwälder < 140 Jahre: 10.300 ha (61,7 %)

Nadelbaumdominierte Wälder: 5.000 ha (29,9 %)


Naturraum

  • Hainsimsen- und Waldmeister-Buchenwälder, vermischt mit Labkraut-Eichen-Hainbuchenwälder
  • Kolline bis submontane Buchenwälder (Lebensraumtyp 9110 und 9130 der FFH-Richtlinie)
  • Klimadaten: Jahresmitteltemperatur 7 – 8 ° C, Jahresniederschlag ca 850 mm, Höhe: 325 – 520 m NN

 

 

Steigerwald Waldhaus
 

Quellen:
Exkursionsführer Forstamt Ebrach, Ulrich Mergner BaySF 12/2000