Infostand auf der Mitmachmesse FORSCHA
Greenpeace informiert über Mikroplastik in Kosmetika
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München, 04. bis 06. November 2016 - Plastik, als kleine Kügelchen oder in flüssiger Form, aus Kosmetika verschmutzen unsere Flüße und Meere. Aus welchen Produkten dieses Plastik kommt und was für Folgen es im Meer auf die maritieme Flora und Fauna hat darüber informierten wir auf der Mitmachmesse FORSCHA. Die Kinder und Jugendlichen konnten an unserem Stand selbst das Mikroplastik aus Kosmetika herausfiltern oder Peelings aus natürlichen Materialien selber machen. Da das Bundesumweltministerium ein Verbot von Mikroplastik bisher ablehnt und lieber darauf hofft, dass die Kosmetikindustrie freiwillig auf den Einsatz von Mikroplastik verzichtet, sammelten wir Unterschriften für ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetika.

Weitere Themen waren die allgemeine Verschmutzung der Meere mit Plastik und die Überfischung. Hier war unser Angelspiel der Hit für die kleinen Forscher.

‎Wellemachen‬ auf dem Tollwood
Greenpeace informiert in einer "Thunfischdose" über die Gefährdung der Meere
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München, 29. Juni bis 22. Juli 2016 - Greenpeace München informiert in einer überdimensionalen "Thunfischdose" über verschiedene Meeresthemen.

Ein Schwerpunkt liegt hierbei beim Thema Plastikmüll. Neben der allgegenwärtigen Flut an Tüten und sonstigem Verpackungsmaterial sowie weggeworfenen und verlorenen Netzen werden die Meere auch durch eine bisher weniger bekannte Gefahr bedroht: In vielen Kosmetikprodukten werden immer noch kleine Plastikpartikel, sogenanntes Mikroplastik, verwendet. Die Partikel werden in den Kläranlagen oft nicht zurück gehalten und gelangen so über die Flüsse ins Meer.

Neben Schautafeln und Infos befindet sich in der Fischdose ein Mobile aus mit Plastikmüll von den Nordseestränden gefertigten Fischen.

 

panorama_Fischdose

OMV: RAUS AUS DER ARKTIS!
DIE ARKTIS IST ZU KOSTBAR, UM DEN KLIMAWANDEL WEITER ANZUHEIZEN!
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München, 05.05.2016. Greenpeace-Aktivisten aus München protestieren heute vor der OMV-Tankstelle in der Ungerer Str. gegen OMVs Ölbohrungen in der Arktis und für den raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Autofahrer und Passanten werden von den Aktivisten über die Bedrohung der Arktis informiert. 

Der österreichische Mineralölkonzern ist mit dem Tochterunternehmen OMV Norge AS  Hauptbetreiber von insgesamt zwei Lizenzgebieten in der Arktis. In einem dieser
Gebiete – dem sogenannten Wisting-Gebiet – hat die OMV am 21. Januar 2016 mit Probebohrungen begonnen. Am 6. April gab die OMV einen Ölfund in dem Wisting-Gebiet bekannt. Bei den Probebohrungen wurden zwischen 200 und 500 Millionen Barrel Öl entdeckt.

Die Ölbohrungen in einer ökologisch so fragilen Region sind höchst riskant, die Gefahr von Unfällen ist aufgrund der extremen Wetterbedingungen jederzeit gegeben. Durch die Bohrungen ignoriert die OMV auch die Ergebnisse der Klimkonferenz von Paris Ende vergangenen Jahres. Sie zeigt deutlich, dass sie das dort ausgegebene Signal zum Ende des Zeitalters fossiler Energien nicht verstanden hat. In Paris hatte die internationale Staatengemeinschaft den Ausstieg aus fossilen Energieträgern bis 2050 beschlossen.

Deshalb fordern wir
• keine Ölbohrungen im Arktischen Ozean! OMV raus aus der Arktis!
• Echter Klimaschutz durch einen Ausstieg aus Öl, Kohle und Erdgas und einen Umstieg auf 100% Erneuerbare Energien bis 2050

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Naturfototage Glanzlichter in Fürstenfeldbruck
Greenpeace informiert über Mikroplastik in Kosmetika
greenpeace muenchen mikroplastik naturfototage ffb 20160508

Fürstenfeldbruck, 07. und 08. Mai 2016 - Auf den Internationalen Fürstenfeldern Naturfototagen informierte Greenpeace München dieses Jahr über Mikroplastik in Kosmetika.

 

Greenpeace-Aktivisten in München protestieren an Shell-Tankstellen gegen Ölbohrungen in der Arktis

Umweltschützer fordern globale Energiewende hin zu 100 Prozent Erneuerbare

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München, 26. 9. 2015 – Greenpeace-Aktivisten aus München protestieren heute an der Shell-Tankstelle in der Schleißheimer Str. gegen Ölbohrungen in der Arktis und für den raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Aktion ist Teil eines deutschlandweiten Aktionstages, an dem in über 40 Städten Aktivisten Zapfsäulen und Werbetafeln mit Protest-Labeln bekleben und Kunden vor Ort über Shells Pläne in der Arktis aufklären. Mit Aufklebern wie „Die Arktis ist zu kostbar, um den Klimawandel weiter anzuheizen!“ kontern die Aktivisten den aktuellen Werbeslogan des Unternehmens, das Leben sei zu kurz, um Benzinpreise zu vergleichen.

Stattdessen fordern die Umweltschützer einen rascheren weltweiten Ausbau der Erneuerbaren Energien. Anfang der Woche hatte Greenpeace eine Studie vorgelegt (Link: http://bit.ly/1YsHXRg), nach der die Welt ihren Energiebedarf ab 2050 vollständig mit Erneuerbaren Energien decken kann. Die dazu nötigen Investitionen würden mehr als kompensiert durch eingesparte Brennstoffkosten. Zudem würden bis 2030 weltweit 20 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen.

 

Ölbohrungen in der Arktis bergen unkalkulierbares Risiko

 

Shells Ölbohrungen in der Arktis bergen zudem ein unkalkulierbares ökologisches Risiko. Die US-Regierung schätzt die Wahrscheinlichkeit für mindestens einen größeren Ölunfall auf 75 Prozent, wenn Shell vor der Küste Alaskas Öl findet und diese Quelle innerhalb der kommenden Jahrzehnte ausschöpft. (Link: http://1.usa.gov/1FgAjPM) Ein solcher aber hätte in der sensiblen Region, in der ausgelaufenes Öl kaum geborgen werden kann und sich extrem langsam abbauen würde, katastrophale Umweltfolgen. Greenpeace kämpft seit Jahren dafür, dass Ölbohrungen in arktischen Gewässern verboten werden.