Kontaktlose Unterschriftensammlung am Rotkreuzplatz

 

 

 

 

 

Greenpeace München demonstriert für einen grünen Wirtschaftsplan.

 

 

 

München, 30.05.2020 - Das Umdenken in Zeiten der Corona-Pandemie macht auch vor dem politischen Protest nicht halt. Unter dem Motto "Kein Geld für gestern" demonstrierten am Samstagnachmittag etwa 20 Ehrenamtliche der Umweltschutzorganisation Greenpeace am Rotkreuzplatz für die nachhaltige Investition der in der Krise beschlossenen Wirtschaftshilfen. Dank riesiger QR-Codes auf Plakaten konnten Passanten direkt vor Ort und vollständig kontaktlos eine entsprechende Petition unterschreiben. Dazu Marina Gühlke, Pressesprecherin von Greenpeace München: "Die Pandemie hat viele Lebensbereiche radikal verändert. Jetzt müssen wir aufpassen, dass die Politik beim Einsatz der Konjunkturhilfen nicht in alte Muster verfällt. Eine neue Abwrackprämie wäre der falsche Weg."

 

 

Investitionen in erneuerbare Energien machen Deutschland unabhängig von klimaschädlichen fossilen Energieträgern und schaffen gleichzeitig dauerhafte neue Arbeitsplätze Nicht nur in der Energiewirtschaft, sondern auch im Verkehrssektor und in einer Ökologischen Landwirtschaft stehen Richtungsentscheidungen an.

 

 

Greenpeace München fordert von der Bundesregierung, dass sie Konjunkturhilfen an Bedingungen für Nachhaltigkeit knüpft. Gleichzeitig muss die Lockerung von Umweltschutzauflagen verhindert werden, denn nicht zuletzt schützen intaktes Klima und gesunde Ökosysteme auch die Gesundheit von uns Menschen.

 

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Das Fass läuft über, unser CO2-Budget wird überschritten

München, 13. Januar 2018. Am Richard-Strauß-Brunnen haben wir wieder einmal für kraftvolle Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung geworben.

 

Um auf die Dringlichkeit von Maßnahmen hinzuweisen, haben wir ein Fass aufgestellt, welches das CO2-Budget der Menschheit darstellt.

 

Was ist das CO2 Budget?

Durch menschliche Aktivitäten sammelt sich in der Atmosphäre ein Überschuss von Klimagasen an, der von der Natur nicht mehr abgebaut werden kann. Je höher dieser Überschuss wird, desto höher steigt die Erdtemperatur an.

Klimawissenschaftler haben errechnet, wie groß der Überschuss werden darf, damit die Erderwärmung innerhalb von  2 ° C bleibt.Diesen Überschuss nennt man CO2-Budget. Es beträgt ca. 2900 Mrd. Tonnen CO2. Ca. 2100 Mrd. sind bereits in der Atmosphäre und werden dort nicht mehr abgebaut. Das aktuelle Restbudget  von ca. 800 Mrd. Tonnen darf nicht überschritten werden, damit die Erderwärmung unter 2° C bleibt.

Das aktuelle  Restbudget reicht noch für 20 Jahre, wenn keine einschneidenden Maßnahmen getroffen werden.Bei einem "weiter so" wären die Folgen nicht mehr beherrschbar und führten zu Hitzetoten, Überschwemmungen, Dürren, Hungersnöten, Völkerwanderungen und Kriegen.

Im Klimaabkommen von Paris Ende 2015 hat sich die Weltgemeinschaft verpflichtet, die Erderwärmung unter  2 ° C zu halten, nach Möglichkeit sogar unter 1,5 ° C.

Obwohl die Gefahr theoretisch erkannt ist, werden weiter unverändert Klimagase in die Atmosphäre geblasen und dort gespeichert. Die praktischen Gegenmaßnahmen sind geringfügig und kaum wirksam.

Damit kommt die Menschheit jedes Jahr dem Abgrund näher.

 

 

 

Wir haben nur eine Erde!
Greenpeace fordert weltweit 100% Erneuerbare Energien bis 2050

klimaschutzaktion Dezemeber 2015

Mit dem Lied "Do it now" wünschte sich Greenpeace München am 5.12.2015 am Max-Joseph-Platz mehr Tatkraft zur Rettung unseres Planeten.

Bei der Klimakonferenz in Paris haben sich die Länder auf die Begrenzung der Erderwärmung auf 2 Grad Celsius und nach Möglichkeit auf 1,5 Grad Celsius verpflichtet. Das gibt Hoffnung. Jetzt kommt es darauf an, dass diese Ziele auch in Taten umgesetzt werden.

Deutschland gilt weltweit als Vorreiter im Klimaschutz.

Dazu passt jedoch nicht, dass durch das "Erneuerbare Energien Gesetz" vom 1.8.2014 die vorher gut laufende Energiewende im Stromsektor abgebremst wurde. Einfache und verständliche Einspeisevergütungen werden durch Marktprämien und hochkomplizierte Ausschreibungsverfahren ersetzt. Dies ist Lobby-Politik zu Gunsten der großen Energieversorger mit ihren Kohlekraftwerken und gegen Bürger und Kommunen, die maßgeblich die Energiewende vorangetrieben haben.

Die Maßnahmen gegen die Erneuerbaren Energien müssen zurück genommen werden. Stattdessen braucht der Klimaschutz neuen Anschub durch dazu passende Gesetze und Verordnungen.

Ebenso muss in Bayern die verschärfte Abstandsregel für Windenergieanlagen auf das frühere vernünftige Maß reduziert werden.

Witrschaftsinteressen müssen der Rettung unseres Planeten endlich untergeordnet werden. Vor allem die Kohlelobby muss sich damit abfinden, dass ein Ausstieg aus der Kohle unvermeidlich ist.

Wir wollen jetzt Taten sehen!

 

Foto: Fuchs/ Greenpeace

 

 

Aufruf zur G20-Protestwelle in Hamburg am 2. Juli 2017

Planet Earth first

 

Am 17.6.2017 haben wir vor dem US-Konsulat gegen den Ausstieg aus dem Weltklimaabkommen durch Präsident Trump  protestiert.

Unser Protest richtet sich auch an die Regierungen, die das Weltklimaabkommen angenommen haben, jedoch in der Praxis viel zu wenig in die Tat umsetzen.

 

Auch in Deutschland ist die Energiewende nahezu zum Stillstand gekommen. Braunkohlekraftwerke laufen ungebremst weiter. Im Straßenverkehr versucht die Automobillobby, von der Bundesregierung geduldet, den Schadstoff-Ausstoß zu vertuschen. Gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung wird wissentlich in Kauf genommen.

 

Das Argument "Arbeitsplätze" darf nicht dazu führen, schmutzige Braunkohlekraftwerke weiter zu betreiben. Die Umstellung auf umweltgerechte Arbeitsplätze ist für die Betroffenen sicher hart, es entstehen jedoch insgesamt mehr Arbeitsplätze als verloren gehen.

 

In der Realität gilt leider noch immer "Profit first". 

"Planet Earth first" soll dagegen sagen, dass unsere Lebensgrundlagen, vor allem die der jungen Generation, immer an erster Stelle stehen müssen. 

 

Kommen Sie am 02.07.17 zu der großen Demonstration nach Hamburg!

Nutzen Sie Ihren Einfluss auf die Politik! 

Protest gegen Inhaftierung von Greenpeacern geht weiter
Greenpeace-Klimaschützer sofort freilassen!
Freilassung von Greenpeace-Klimaaktivisten Copenhagen

München, 30.12.2009 - Die Greenpeace-Kampaigner Juan Lopez de Uralde aus Spanien, Joris Thijssen aus den Niederlanden, Nora Christensen aus Dänemark und Christian Schmutz aus der Schweiz sind von der dänischen Polizei für drei Wochen in Untersuchungshaft
genommen worden. Sie werden im Vestre-Fängsel-Gefängnis in Kopenhagen festgehalten. Soweit uns bekannt ist, befinden sie sich in Einzelhaft.

Die Inhaftierung ist eine grob unverhältnismäßige Antwort auf einen friedlichen Protest am Donnerstag, den 17. Dezember. Drei der Greenpeace-Aktivisten hielten
auf dem roten Teppich im Foyer des Festsaals ein Banner hoch mit der Aufschrift „Politicians talk, leaders act.“ Dies geschah zum Auftakt des Staatsbanketts von Königin Margarethe II. Wir blicken einer ungewissen Zukunft entgegen, der Klimawandel hat unseren Planeten im Griff. Viele Regierungschefs sind ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden. Im Gegensatz dazu haben die Greenpeace-Aktivisten ihre Verantwortung wahrgenommen. Sie haben ihre Stimme erhoben für all jene, die in Kopenhagen nicht anwesend sein konnten.

Mitglieder der Greenpace-Gruppe München protestieren heute vor dem dänischen Konsulat und fordern die sofortige Freilassung.

Weitere Informationen:

Aktualisierung

06.01.2010 - Die vier in Kopenhagen inhaftierten Aktivisten sind am Mittwoch abend - nachdem sich
zuletzt auch noch die schweizerische Außenministerin eingeschaltet hatte -
aus der U-Haft entlassen worden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung an alle, die einen Brief nach Dänemark geschrieben haben und um die Freilassung gebeten haben.

Lesen Sie mehr auf der Homepage von Greenpeace Deutschland hierzu.